Tüde? Oder geht so?

Ob kleiner Kläffer oder großer Beschützer - jeder Hund „muss mal“. Zu jeder Tages- und Nachtzeit wird kleines wie großes „Geschäft“ verlässlich von unseren ach so geliebten Vierbeinern in der Natur verrichtet. Und zwar oft dort, wo wir Zweibeiner uns gerne tummeln: Auf Gehwegen, Straßen(rändern), Wiesen oder Spielplätzen. Viele Mitbürger ärgern sich über die Hinterlassenschaften, die oftmals leider nicht durch die Hundehalter aufgesammelt und entsorgt werden.

„Holzhauser leben!“ hat im November 2011 ein Versuchs-Projekt gestartet und im Bereich Königsbach / Haunhorstweg einen Beutelspender installiert. Hier tummeln sich viel Hunde und ihre Besitzer, gemeinsam suchen sie oft den Weg Richtung Hof Potthoff / Holzhauser Berg. In unmittelbarer Nähe zum Beutelspender befinden sich zwei Abfallbehälter, in denen die (zugeknoteten) Kotbeutel entsorgt werden können. Die Anwendung der Beutel ist kinderleicht und hygienisch. Und auch die Mitnahme einiger Beutel auf Vorrat ist durchaus erlaubt. "Holzhauser leben!" befüllt die Beutelspender - die Stadt Georgsmarienhütte leert die Müllbehälter. Die Zusammenarbeit läuft gut.

Sollten einmal alle Beutel vergriffen sein (bis zu 400 Stück fasst der Beutelspender), kann Nachschub geordert werden: Unsere E-Mail-Adresse ist auf dem Spender vermerkt. Die Beutel sind schwarz, blickdicht und wurden aus recyceltem Material in Europa hergestellt. Der Spender selbst besteht aus Edelstahl (V2a) und wurde durch uns beschriftet: „Tüde? Oder geht so?“.

Die mit „Nummer 1“ am Königsbach gesammelten Erfahrungen sind durchweg positiv. Daher haben wir in 2014 zwei weitere Beutelspender im Bereich von-Galen-Str. und an der Düte installiert. Die genauen Standorte findest Du hier.

Wir setzen weiterhin auf beherztes Zugreifen von Frauchen und Herrchen!

Tüde? Oder geht so? Joachim Meller präsentiert Beutel zum Mitnehmen
Holzhauser Männer bei der Arbeit: Thorsten Frankenberg, Andreas Kreftsiek (KREHARTIV Galabau / spendete das Fundament) und Joachim Meller (v.l.)