Schauinsland-Hütte

Im Jahre 1988 errichteten Holzhauser Bürger auf dem Domprobstsundern die Schauinsland-Hütte. Auch heute noch ist dieser Ort beliebtes Ziel für Jung & Alt, von „hier oben“ genießt man einen herrlichen Blick über Holzhausen bis weit in das Osnabrücker Land. Und es bleibt dabei meist unbemerkt, dass man sich auf Hasberger Grund befindet.

Beginnen wir unsere Zeitreise noch etwas früher: Anfang der 70er Jahre gründeten Joseph Avermann, Karlheinz (Kalle) Hehemann, Karlbernd Ketteler, der Wirt Lothar Krause (verst.), Heinz Potthoff (verst.), Hans Plogmann (verst.), Hans Tegeler (verst.), Franz Wesselmann (verst.) und Friedel Wöhrmeyer (Schlappen-Friedel) einen Frühschoppen-Club, später kam noch Georg (Schorse) Kreienbrink dazu.

Die „Schauinsland-Hütte“

Schon damals standen für diese Männer Wanderungen in der näheren aber auch weiteren Umgebung auf dem Programm. So waren sie zunächst mit ihren Familien mit der Wandergruppe der Kolpingfamilie Holzhausen-Ohrbeck unterwegs, erstmals 1977 erwanderten sie dann „für sich“ in mehreren Etappen den „Friesenweg“ von Papenburg nach Osnabrück (165 km). Seither sind sie regelmäßig ein mal im Jahr „ein paar Tage länger“ auf Tour.

1987 erwarb der damals stellv. Bürgermeister (und spätere Bürgermeister) von Georgsmarienhütte Hans Tegeler das Gelände oberhalb der „Bullenwiese“, welches man zu Fuß gut über die Straße „Am Halbmond“ erreichen kann (siehe Wegbeschreibung unten).

Im Februar 1988 gab es eine Party in „Heh´manns Hütte“. Hans Tegeler hatte zuvor die Idee geäußert, auf dem Domprobstsundern tätig zu werden: „Da bauen wir ´ne Hütte hin!“ Der Beschluss zum Bau der Hütte wurde an diesem Abend gefasst, kurze Zeit später wurde das Holz bestellt und anschließend bei Tegeler auf dem Bauhof zugeschnitten.

Im Frühjahr ´88 rollten dann auch schon die Maschinen an. Und die Polizei. „Tegeler baut ´nen Bungalow!“ – dieses Gerücht hatte sich über die Holzhauser Grenzen hinaus herum gesprochen. Da wollten die Ordnungshüter doch erst mal nach dem Rechten sehen. Punkt-Fundamente wurden aus Beton gegossen, 16mm-Rundeisen senkrecht in den Beton eingebracht: Auf diese Rundeisen wurden dann später die Holzelemente aufgesteckt. Nach 8 Wochen Bauzeit wurde am 8.8.88 Richtfest gefeiert, im Herbst wurde das Dach fertig gestellt. Später dann folgten noch Pflasterarbeiten im Innenbereich aus Holz und im Außenbereich aus Stein.

Eine Wegbeschreibung zur Schauinsland-Hütte findest Du Hier. Du benutzt Google Earth? Hier gibts die KML-Datei.